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Blondinen Bevorzugt

Gestern Abend sind wir beim Zappen zufällig auf sixx gelandet und haben uns spontan für einen Klassiker-Abend entschieden.

Gleich zwei Filme mit Marilyn Monroe passte in die gestrige Stimmung. Mit Popcorn, Lachgummis, Sonnenblumenkernen & Tee genossen wir ohne Werbeunterbrechung „Blondinen bevorzugt“ (Originaltitel: Gentlemen Prefer Blondes) und im Anschluss daran „Wie angelt man sich einen Millionär?“ (Originaltitel: How to Marry a Millionaire?).

Ich habe beide Klassiker zum ersten Mal gesehen. Meine Eltern kannten beide Filme bereits.

„Blondinen bevorzugt“ basiert laut Wikipedia* auf dem gleichnamigen Musical und hat einige (meiner Meinung nach nicht zu viele) Musicalelement. Die leicht-romantische  Komödie ist keine anspruchsvolle Kost, sondern eher eine amüsante Geschichte über zwei Ladies, die nicht unterschiedlicher sein können.

Lorelei (Monroe) ist ein Schmuck-Fan und kann den glitzernen Annehmlichkeiten nicht widerstehen. Ihre Freundin Dorothy (gespielt von der herausragenden Jane Russell) stärkt resolut, selbstbewusst und auf eine clevere Art & Weise Lorelei den Rücken. Gemeinsam begeben sie sich auf einem Schiff nach Paris und erleben unterwegs und angekommen diverse Abenteuer. Zentral ist dabei das Diamant-Diadem, welchem Lorelei sogar das Lied „Diamonds are a Girl’s Best Friend“ widmet.

Natürlich lässt ein Happy-End nicht auf sich warten und alle Missverständnisse und Ungerechtigkeiten werden aufgeklärt.

Ich wurde durch Jane Russells schauspielerischem Talent und ihrer Ausstrahlungskraft positiv überrascht. Die Rolle der Dorothy wird von ihr sehr überzeugend dargestellt. Mir hat sehr gut gefallen, dass Russell als Antipode zu Monroe agiert, sodass man nicht nur das Klischee der sexy, nach Diamanten süchtigen Frau zu sehen bekommt. Der aus dem Jahr 1953 stammende Film ist wirklich sehenswert und perfekt für einen gemütlichen Samstagabend geeignet.

Meine Lieblingsszene* ist die Tanzeinlage „When Love Goes Wrong“ im Duett vor einem französischen Café in Paris.

Viel Spaß beim Gucken & Mitsingen!

Gentlemen Prefer Blondes

 

* http://de.wikipedia.org/wiki/Blondinen_bevorzugt

* http://www.youtube.com/watch?v=-xHK4cJVQXk

Sorry, Exams, Ganglion, Eggs, Pie, Films

Feels like I haven’t written for a decade, I know. There has been some serious stuff happening to me, called life! Bad excuse u might think but my eyes told a different story.
They couldn’t stop fluttering. Actually, it is a muscle twitching which occurs whenever I have too much stress or concern. My body was sending me signals and I had to get some sort of rest.
While I was writing my thesis (in September) I got this awful ganglion on my right wrist which forced me to decrease my typing activities to a minimum. And as I had to work on my netbook to learn for my final written exam I again had to type and read like a maniac. This all ended up in a doom loop. Less time, busted wrist, overstrained eyes etc.
The blog suffered.
Now there’s only the oral exam left which I’ll postpone to next year in order to breathe again.
Hope to produce some nice text during the Xmas and New Year’s Eve period, though.

Wie kann es sein, dass wir keine Eier im Kühlschrank haben, wenn ich gerade heute einen Apfelkuchen backen will?!
Es ist Sonntag! Sonntags ist Backtag. Werktags nach Feierabend um 20 Uhr ist die Wahrscheinlichkeit nun einmal geringer, dass ich mich zum Backen aufraffe.
Jetzt sitze ich hier vor meinem Netbook und muss feststellen, dass die meisten Rezepte Eier enthalten. Sonst haben wir immer zu viele Eier.

Am Freitag bin ich im Zug eingeschlafen. Das passiert mir wirklich selten. Wenn der Schaffner keine Durchsage gemacht hätte, wäre ich glatt bis zur Endhaltestelle gefahren. So hatte ich noch einmal Glück und bin durch seine Stimme aufgewacht. Gruselig.

Gestern habe ich „Brighton Rock“ und „Der Biber“ gesehen.
Ich bin kein Mel Gibson Fan, aber Jodie Foster hat es (als Regisseurin & Schauspielerin) drauf und der Film hat mich positiv überrascht. „The Beaver“ würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Biber
Die Neuverfilmung von „Brighton Rock“ indes hat mich gelangweilt. Meine Freundin und ich haben ihn trotzdem bis zum Ende geguckt. Helen Mirren spielt auch hier ihre Rolle überzeugend aber der ganze Plot plätschert so vor sich hin. Streckenweise passiert einfach gar nichts. Man bekommt einfach nur einen seltsamen Psychopathen & Gangster (Sam Riley) und eine noch seltsamere Beziehung zu einem Mädchen (Andrea Riseborogh) zu sehen und Bilder vom Palace Pier in Brighton, England.
http://de.wikipedia.org/wiki/Brighton_Rock_%282010%29

 

Fliege im Brot

Den Ordner für eine eventuelle (und wahrscheinlich in der Zukunft liegende) Dissertation in den „Eigenen Dateien“ mit „DISS“ zu betiteln, ist doch mal eine richtig aggressive Ansage!

diese-Doktorarbeit-wird-mit-euch-abrechnen-mäßig :) oder diese-Doktorarbeit-verarscht-euch-mäßig, was vielleicht bei Guttenberg zugetroffen haben mag.

Dabei wollte ich nur loswerden, dass ich beim Halbieren meines Roggenmischbrots an der Trennkante ein undefinierbares, kleines, totes Lebewesen entdeckt habe.

Gnadenlos wie ich bin, habe ich es großzügig aus seinem zwischenzeitlichen Wohn-/Nicht-mehr-allzu-lebendig-Bereich entfernt und eliminiert.

Wüsst‘ nicht, was ich sonst so damit hätte anfangen sollen.

Dann hätte ich dem einen jungen Paar am Bahnsteig gerne gesagt, dass sie sehr gut zu harmonieren scheinen, wollte aber nicht, dass sie denken ich sei nicht mehr ganz dicht und habe es mir deshalb nur gedacht, anstatt es auszusprechen.

Ich meine ich habe gestern Abend auch Angst gehabt, weil ein älterer Herr, der sein Fahrrad neben meines abgeschlossen hatte, mich mit seinen Gedankenfetzen konfrontierte. Ich bin übervorsichtig und habe mir bestimmt zu viel gruseliges Bonusmaterial zu seinem Gemurmel hinzugedichtet. Andererseits war es dunkel und wir waren die einzigen Menschen weit & breit.*

Im Endeffekt ist der Herr von dannen geradelt. So auch ich. An der Kreuzung konnte ich ihn dann sehen und habe extra kräftig in die Pedale getreten. Ich weigere mich die Ampel, die für Fuß- sowie Radfahrer vorgesehen ist, zu benutzen, weil ich oftmals Pech mit dem Timing habe und unnötig lange warten muss.

Okay, in paar Stunden ist es ja Friday Night. Das bedeutet für mich Film/Serie.

Die Dame an der Leihtheke der Universitätsbibliothek meinte, dass ihr Sohn den Film „127 Hours“ gesehen hätte und dass er wohl ganz gut sei. Nach wochenlanger Warterei konnte ich mir die DVD heute ausleihen. Das ist so ein typischer Vater-Bruder-Ich-Film (Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Der Arm eines Wanderers bleibt unter einem Felsen stecken und er entscheidet sich einen chirurgischen Eingriff zu wagen, um zu überleben. Gleich 2 Gründe, warum mein Vater begeistert sein könnte. 1. wahre Begebenheit 2. Abenteuer à la Bear Grylls), den wir uns Samstag reinziehen können. Also muss für heute Nacht was anderes herhalten.

Ich vermute ich werde tanzen, weil ich eben im Bus schon so zappelig gewesen bin. Unter anderem zu „Mardy Bum“ von den Arctic Monkeys.

„[…]

Oh I’m in trouble again, aren’t I?
I thought as much
Cause you turned over there
Pulling that silent disappointment face
The one that I can’t bear

Can’t we laugh and joke around
Remember cuddles in the kitchen
Yeah, to get things off the ground
And it was up, up and away
Oh, but it’s right hard to remember
That on a day like today when you’re all argumentative
And you’ve got the face on

[…]“

In diesem Sinne: Have a nice weekend, folks!

 

*  Wie es ja aus dem „About“ bekannt ist, wohne ich in einem village und habe auch nie von einem global village gesprochen! Ich würde es eher mit dem Attribut pittoresque auszeichnen. Also falls meine Hood Bestandteil eines Independent-Films werden würde, dann müsste das Attribut unbedingt im Titel auftauchen! Ich habe nämlich die These, dass wir damit in Cannes mindestens einen Preis absahnen könnten.