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#IDontHaveTheFactsToBackThisUp

Spürte die Melodie,
nicht in mir, nicht in dir,
nur in der Luft.

Jede sich neigende Blüte,
der Sonne entgegen,
dem Wind ergeben.

Zwei leuchtende Augen,
in freudiger Erwartung,
im nicht endenden Traum.

Hörte die Stimme,
nicht klar, nicht nah,
nur gefangen im Nirgendwo.

Wieso sollte man denn nicht über Belanglosigkeiten schreiben dürfen?
Und überhaupt: Wer entscheidet denn hier, ob etwas belanglos ist?
Artefakte, Objekte blablabla, viele Dinge/Gedanken/Empfindungen sind doch subjektiv!
Wenn ich beim Warten auf den Zug der DB die Pflanzen am Bahnsteig beobachte und meine momentanen Gefühle anschließend auf Papier bringe, weil ich der Meinung bin, dass sie des Teilens Wert sind, dann finde ich das ganz und gar nicht belanglos.
Außerdem dient diese Tätigkeit teilweise auch als Selbst-/Schreibtherapie. Warum sollte man diesen vorteilhaften Nebeneffekt und das Schreiben an sich (egal über was) als Belanglosigkeit abtun?
Das Schreiben fördert das Denken und umgekehrt. #IdontHaveTheFactsToBackThisUp but I bet there are some psycho-literature-researches about this topic!
So somebody, please, fill me in :)

PS: Ich könnte zum Beispiel über das Sonnenlicht schreiben, welches in den verschiedensten Nuancen atemberaubend ist und mein Morgen verschönert, während ich seit 25 Minuten mit diversen anderen DB-Reisenden zusammen in der Pampa feststecke! Ja, wir warten auf einen entgegenkommenden ICE, der zu schüchtern ist und uns nicht passieren mag. God bless there is the sun to swing up my mood!