Ausflug nach Goslar

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Nach kurzer Überlegung & Planung sind zwei Freundinnen und ich diese Woche nach Goslar gefahren, um diese historische Stadt zu besichtigen.
Ich kann mich nicht erinnern schon einmal in der Stadt gewesen zu sein, jedoch weiß ich, dass ich in meiner Grundschulzeit einen Ausflug nach Rammelsberg, zum UNESCO-Weltkulturerbe, gemacht habe. Dort wurde uns damals erklärt wie man das Erz im Bergwerk abgebaut hatte und wir durften einige spannende Gesichten hören und viele Orte besichtigen.

Am Bahnhof angekommen, machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Goslar wird auch zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO gezählt. Die Stadt selbst ist sehr überschaubar und ist angenehm zu Fuß zu erforschen. Es überfordert einen nicht, sodass man friedlich die Eindrücke genießen kann.

Wir haben uns einen wolkigen Tag mit Nieselregen zum Spaziergang ausgesucht. Bei Schnee oder Sonne wäre unser Besuch sicherlich noch idyllischer ausgefallen :)

Auf dem Weg zum Marktplatz haben wir die katholische St.-Jakobi-Kirche besichtigt. Später am Marktplatz angekommen, wo wir dann auch den Weihnachtsmarkt bestaunen konnten, begaben wir uns auch in die evangelisch-lutheranische Marktkirche St. Cosmas und Damian.

Am Marktplatz befindet sich auch das Goslarer Rathaus, in dem sich der sogenannte „Huldigungssaal“ befindet. Dieser wurde zwischen 1505 und 1520 als Ratsstube eingerichtet. Die spätgotische Architektur hat uns beeindruckt. Man konnte den Raum durch eine Glaskonstruktion betrachten, da die Tafelgemälden sowie die Verzierungen aus Holz sehr empfindlich sind. In einem Video, welches wir vorher gezeigt bekommen haben, wurde auch erklärt, dass das genaue Datum der Entstehung nicht bekannt ist und der/die Künstler ebenso nicht bestimmt werden können.

Ursprünglich hat in diesem Raum mit einer integrierten Kapelle der Goslarer Rat getagt. Viel später wurde daraus der „Huldigungssaal“, welcher angeblich dazu diente den Beginn einer neuen kaiserlichen Regierungszeit zu feiern. Nicht lange wurde der Saal hierfür genutzt, weil man ihn daraufhin als Archiv verwendete.

Sehr interessant fand ich auch das „Große Heilige Kreuz„. Auf der Internetpräsenz der Stadt Goslar findet man hierzu folgende Information:

Im Jahr 1254 wurde das Große Heilige Kreuz als Einrichtung der städtischen Armenfürsorge gegründet. Hier fanden Bedürftige, Gebrechliche und Waisen, aber auch Pilger und andere Durchreisende ein Nachtlager und Versorgung mit Nahrung.*

Heute befinden sich diverse Handwerker aus verschiedenen Bereichen wie Textilien, Holz und Glas in den Räumen, deren Produkte man erwerben kann.

Unser nächstes Ziel war die Kaiserpfalz. Diese war auch in nur einigen Minuten schnell zu Fuß zu erreichen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Domvorhalle, die Eingangshalle der Stiftkirche St. Simon und Judas, vorbei. Allein die Domvorhalle ist heute von der Kirche übrig geblieben.

Ein weitläufiges grünes Terrain mit zwei Bronzestatuen von Wilhelm I. (Wilhelm der Große) und Friedrich I. (Kaiser Barbarossa) begrüßten uns vor dem imposanten Gebäude der Kaiserpfalz, welches zwischen 1005 und 1050 errichtet wurde. Eine Führung & Besichtigung der Pfalz von innen erschien uns zu teuer, sodass wir uns mit der Außenansicht begnügten und um das Bauwerk herumspazierten. Die Kaiserpfalz diente als temporärer Wohn- sowie Regierungssitz mehrerer Kaiser, die sich auf der Reise durch ihr Reich immer wieder an unterschiedlichen Orten aufhalten mussten.

Auf dem Rückweg in das Stadtzentrum kamen wir an mehreren, sehr gut erhaltenen oder restaurierten Fachwerkhäusern vorbei. Beeindruckend waren die Häuser, welche mit Dach- und/oder Fassadenschiefer ausgestattet waren. Zum Schluss kamen wir noch am Bäckergildehaus, am Siemenshaus* und am „Brusttuch“ (ein 1521 erbautes Patrizierhaus) vorbei.

Wir haben uns sicherlich nicht alles angesehen und einige Sehenswürdigkeiten weggelassen. Jedoch konnten wir innerhalb von vier Stunden, die oben erwähnten touristischen Attraktionen, gemütlich besichtigen und ein paar Fotos machen, um den Ausflug mit einem kleinen Mittagessen zu beenden.

Wer sich eine ruhige Exkursion mit pittoresken Gebäuden und viel Natur wünscht, der ist in Goslar und Umgebung sehr gut aufgehoben. Vermutlich ist es noch herrlicher im Sommer oder winterlicher wenn Schnee liegt.

Auf jeden Fall sollte man sich (außer im Sommer) gut einpacken, da Goslar durch die geografische Lage (unmittelbar am Harz) höher gelegen ist. Laut Wikipedia „255 m ü. NN“*. Als wir am Mittwoch dort gewesen sind, wehte ein leichter, nicht allzu heftiger Wind, da unser Winter dieses Jahr in Deutschland bisher sehr mild ausfällt.

Viel Spaß mit einigen Impressionen aus Goslar!

* http://www.goslar.de/sehenswertes/68-grosse-heilige-kreuz.html

* „Das Stammhaus der Industriellenfamilie Siemens in der Schreiberstraße, erbaut im Jahr 1693, gehört zu den größten und am besten erhaltenen Bürgerhäusern Goslars.“ [http://www.goslar.de/sehenswertes/80-das-siemenshaus.html]

* http://de.wikipedia.org/wiki/Goslar

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2 responses to “Ausflug nach Goslar”

  1. Fatoş says :

    Resimleri görünce imrendim, gitmek isityorum fakat havalar biraz iyi olmalı…
    Çok eskilerde gitmiştik, Anneannenlerle :))

    Güzel birgün geçirmenize sevindim, resimlerin hepsi ileriye dönük güzel bir anı…

    Bu arada bilgilendirme yazın için teşekküler canım ;))

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